Literaturempfehlung:
 
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Fährtenhund
In der Fährtenarbeit nutzt Ihr das am besten ausgeprägte
Sinnesorgan Eures Hundes: Die Nase. Du legst eine Eigenfährte,
die von Deinem Hund nach einiger Zeit abgesucht wird. Am Ende
Deiner "Spur" liegt für den Hund ein Leckerchen
oder ein dem Hund bekanntes Spielzeug. Wichtig ist, daß der
Hund am Ende der Fährte ein Erfolgserlebnis,also eine Belohnung
hat. Um den Hund schon von vor der eigentlichen Arbeit zu stimulieren,
kann man ihm beim Legen der Fährte auch zusehen lassen.
Im weiteren Verlauf des Trainings legt man dann Wellenlinien
und baut Winkel und Bögen in die Fährte ein. Zusätzlich
werden Gegenstände auf die Spur gelegt, die der Hund auffinden
und anzeigen soll. Schafft er die gestellte Aufgabe, wird er
gebührend gelobt.
Da die Fährtenarbeit den Hund nicht in der Form körperlich
belastet, wie es z.B. beim VPG- oder Turnierhundsport
der Fall ist, kann man mit der Ausbildung sogar schon im Welpenalter
anfangen. Eine einfache Gerade mit viel Leckerchen zeigen dem
Welpen schnell, worum es geht, und ist schon in dem Alter für
den Hund und den Halter eine schöne und sinnvolle Beschäftigung.
Entsprechend dem Alter wird dann ganz langsam die Schwierigkeit
gesteigert. Im Bild rechts oben ist ein 12 Wochen alter Malinois
Welpe beim Fährten zu sehen.
Natürlich bietet sich auch hier im Verein
die Möglichkeit,
entsprechende Prüfungen abzulegen. Wie die Voraussetzungen
dafür sind und welche Prüfungsstufen es gibt, ist in
der entsprechenden Prüfungsordnung nachzulesen.
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